Ich habe gehört:
Ein Filmteam wollte (Anfang Juli 2005) die Begründung von Dr. Hepp erfahren,
warum er dem arbeitslosen Uwe Ibenthal im Frühjahr 2003 verboten hatte,
sein eigenes Geld mit Fantasiereisen zu verdienen, denn er wollte sich nicht
weiter vom Sozialamt wirtschaftlich aushalten lassen. Uwe Ibenthal war selbst
schwer krebskrank und hatte sich mit der Synergetik Therapie geheilt. Daher
erlernte er den ganzheitlichen Beruf des Synergetik Therapeuten und fing im
Frühjahr 2003 mit seiner Arbeit im Landkreis Goslar an: er bot synergetische
Innenweltreisen an - Fantasiegeschichten nicht nur für gesunde Menschen.
Brav meldete er den Zuverdienst beim Sozialamt, dass widerum ihn an das Gesundheitsamt
meldete. So kam es, daß Dr. Hepp das erste deutsche Arbeitsverbot
für einen Synergetik Therapeuten aussprach. Da Dr. Hepp nicht
bereit war, sich persönlich mit dem Begründer der Synergetik Therapie
Bernd Joschko weder brieflich noch mündlich zu unterhalten, kam dieser
extra nach Goslar und eröffnete gegenüber einer Ärztepassage
ein Infocenter, worauf er am Tag der Eröffnung ein Akutverbot bekam, daß
sogar das Verwaltungsgericht Braunschweig - unter Missachtung der Grundrechte
GG § 12 - bestätigte.
Wie gesagt, das Filmteam wollte Dr. Hepp zu seiner Haltung ein paar Fargen stellen, doch dieser ließ sich erst eine "Rückversicherung" bei einem Vorgesetzen geben, der ihm kurzerhand einen "Maulkorb" verpasste. Er durfte auch nicht vor der Kamera mitteilen, dass er nichts sagen dürfe.
Schade, dies kann wieder so gedeutet werden, daß offensichtlich deutsche
Beamte kein "Rückgrat" zeigen dürfen.
Vor 20 Jahren habe ich einen selbstähnlichen Fall erlebt: Als ich aus dem
Bundeskriminalamt als Entwicklungsingenieur aus Gewissengründen gegenüber
meiner Arbeit zum Aufbau eines möglichen Überwachungsstaats (Überwachung
von Startbahn West 1981 und Friedensdemo in Bonn 1982) ausstieg und diese Zusammenhänge
über eine Titelgeschichte DER SPIEGEL.(1+2/1983), taz und der Fersehsendung
von Stefan Aust "Panorama", sowie einem Kinofilm "Alles unter
Kontrolle" verbreitete, luden mich einige Fernsehsender zu öffentlichen
Diskussionen ein. So auch ein Veranstalter aus Kassel. Mein Diskussionspartner
sollte an diesem Abend im Beisein des Stadtfernsehens der dortige Polizeipräsident
sein. Der Moderator kündigte überraschend bei vollbesetztem Saal dem
erwartungsvollen Publikum folgende Sachlage sinngemäß an: Heute Nachmittag
hat es in Wiesbaden eine Konferenz im Innenministerium gegeben und es wurde
dort beschlossen, dem Polizeipräsident von Kassel ein Redeverbot zu erteilen,
da er mir - dem BKA-Aussteiger - argumentativ nicht gewachsen sei" - Der
Polizeipräsident saß sichtbar kleinlaut im Publikum und sagte brav
kein Wort.
Bernd Joschko im Juli 2005
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