22.
Jahrgang Nr. 129 Mai/Juni 2004
Ganzheitliche Medizin
Schlüssel zur Heilungskraft
Konflikte als Ursachen von Krankheiten
Von Erwin Schrecker, Günzburg.
Wenn
wir uns noch im eisernen Griff einer Krankheit wähnen, hat unser Körper
oft schon längst den Weg der Heilung eingeschlagen. Dies gilt für
so genannte grippale Infekte wie für viele Zustände, denen die Alarmdiagnose
„Krebs“ aufgedrückt wird. Herkömmliche Mediziner belasten
den kämpfenden Körper zusätzlich durch starke Medikamente oder
Operationen, anstatt die Gesundung sanft zu unterstützen. Mit schweren
Diagnosen lösen sie beim Patienten Panik aus und verhindern so oftmals
seine Heilung. Der langjährige Therapeut Erwin Schrecker erläutert
Methoden und Sichtweisen zum besseren Verständnis des Menschen in seiner
Ganzheit und der Ursprünge seiner Krankheiten.
Zu allen Zeiten war bekannt, dass das Erlebte sich in der Psyche und den Körperfunktionen
widerspiegelt.
Wenn zum Beispiel die Tränen rinnen, geht man in der Regel selbstverständlich
davon aus, dass die betreffende Person Trauer, Schmerz oder anderen Kummer erlebt.
Man pflegt routinemäßig innere Ereignisse abzulesen, wenn der Mensch
errötet oder erbleicht. Veränderungen im Aussehen des Körpers
unter Einwirkung von psychischen Zuständen sind immer etwas Selbstverständliches
gewesen und werden nie in Frage gestellt. Warum ist man nicht konsequent und
hinterfragt alle körperlichen Symptome und Signale?
Ist es seltsam, wenn die Schilddrüse ihre Produktion ändert, wenn
man „ins Rotieren gerät“ und gleichzeitig merkt, dass man nicht
die geringste Möglichkeit hat, die Situation, die dahintersteckt, zu beeinflussen?
Ist es seltsam, dass man Bauchweh bekommt, wenn man sich ständig gekränkt
fühlt?
Unbewiesen
Hypothesen der Schulmedizin
Wie wir uns Krankheiten vorstellen, hat viel mehr mit unseren Erwartungen
und Ängsten zu tun als mit den Krankheiten selbst. Dies zeigten Entdeckungen
von Dr. med. Ryke Geerd Hamer, Wilfried Hacheney oder Prof. Fritz-Albert Popp.
Die Medizin etabliert Hypothesen mit Wirklichkeitsanspruch, ohne sie beweisen
zu können. Einen Beweis dafür, dass irgendwelche Zellen außer
Kontrolle geraten, verrückt werden und sich dann im ganzen Körper
ausbreiten können und so weiter, gibt es nämlich nicht.
Ein Konfliktschock kann oftmals Auslöser für eine schwere Krankheit
sein.
Mit Hilfe der Computertomographie können Tumore entdeckt werden. Auch der
Heilungsverlauf kann so dokumentiert werden.
Die Vorgehensweisen der Schulmedizin können bei schweren Krankheiten den
Körper noch mehr belasten.
Mittlerweile konnte aber nachgewiesen werden, dass jede Veränderung im
Körper, jede Produktion, jede Defektbildung bestimmten Gesetzmäßigkeiten
folgt. Viel häufiger als gemeinhin angenommen rufen emotionale Konflikterlebnisse
bestimmte Krankheitsbilder hervor. Je nach Inhalt eines Konflikterlebnisses
reagieren bestimmte Körperbereiche und sind bestimmte Funktionen betroffen.
Ist die schwierige Situation vorbei oder bewältigt, normalisieren sich
die Prozesse des Körpers umgehend. Es bedarf also, um das Symptom aufzulösen,
vorrangig der Lösung des betreffenden Konflikts.
Wie die Seele auf den Körper wirkt
Gibt es Aufruhr im Inneren eines Menschen, so erhöht sich die Spannung
sowohl allgemein als auch besonders in den Bereichen, die dem Anlass dieser
Spannung entsprechen. Die ist beispielsweise bei Muskelverspannungen gut zu
sehen. Fühlt sich jemand gedemütigt, verhärtet sich oftmals die
Rückenmuskulatur.
Befindet sich der Mensch in einem Konfliktschock, zum Beispiel nach der Trennung
von einem geliebten Menschen, ist der gesamte Organismus dadurch beansprucht.
Man verliert an Gewicht, schläft nicht, isst nicht, hat eiskalte Hände
und Füße, ist angespannt, unruhig und kommt innerlich nicht los von
dem, was geschehen ist. Alle diese Symptome können in jedem beliebigen
Fall von Angst und Panik vorkommen, gehören aber zum Szenarium des Konfliktschocks.
Dauert der Kampf zu lange, kippt der Körper dann beispielsweise in einen
als krebskrank bezeichneten Zustand um. Er produziert untaugliche, missgeformte
und verzerrte Zellen, die nicht bösartig sind, sondern einfach anders als
bei einem gesunden Menschen. Sie sind vielleicht zu vergleichen mit einem Mercedes,
der von Maschinen hergestellt wurde, die zehntausendmal schneller gelaufen sind
als gewöhnlich. Erschöpft ist man hier nicht durch das Zellwachstum,
sondern durch die Beanspruchungen, denen der ganze Organismus ausgesetzt ist,
so lange der Konflikt anhält.
Führt der maximale Krafteinsatz zu einer Lösung des Konflikts, lässt
die Spannung nach. Man schläft mehr, ist müde, isst mehr, nimmt an
Gewicht zu, hat sehr warme Hände und Füße, sogar Fieber –
alles sichere Zeichen für die Heilung (Vagotonie) und dafür, dass
der Mensch sich auf dem Wege der Besserung, der Wiederherstellung seiner Gesundheit
befindet.
Der Krebspatient ist oft schon gesund oder in der Heilungsphase
Vor diesem Hintergrund ist es unverhältnismässig, dass Schulmediziner
unter dem Mikroskop nach Knoten und Tumorzellen in Gewebeproben suchen. Es wäre
absolut notwendig zu unterscheiden, ob die auffälligen Stellen Reparaturstellen
von alten Defekten sind, ob eine akute Defektheilung im Gange ist oder ob der
Patient sich in einem Zustand von akuter Aufregung, Stress und Panik befindet
und man sich auf eine ganz andere Weise um ihn kümmern müsste.
In den meisten Fällen von diagnostiziertem Krebs hat der Körper schon
selbst den Weg der Gesundung eingeschlagen. Entsprechend unsinnig sind die Bemühungen,
Tumore durch möglichst scharfe Kontrolle so früh wie möglich
aufzuspüren.
Diese Schlussfolgerung legt auch eine Studie nahe, von der Kurt G. Blüchel
in seinem Buch „Heilen verboten, Töten erlaubt“ berichtet:
„Als 1996 mehrere Universitätskliniker, Krankenkassen und die Deutsche
Krebshilfe ein weltweit einzigartiges Modellprojekt starteten, waren sie noch
optimistisch: Die Eltern von mindestens 1,25 Millionen Kindern in sechs Bundesländern
sollen zum ersten Geburtstag der Sprösslinge zur Früherkennung des
Neuroblastoms (eines Nervenkrebses und einer der häufigsten Tumorerkrankungen
bei Kindern) eingeladen werden. ... Für Klaus Koch, den Fachkorrespondenten
der „Süddeutschen Zeitung“, die ausführlich über
diese Mammutaktion berichtete, war das Ergebnis ernüchternd: „Statt
wie erhofft zumindest einigen der krebskranken Kleinen das Leben zu retten,
hat die eifrige Tumorsuche dazu geführt, dass viele Kinder mit unnötigen
Therapie behandelt wurden. ... Ein Verdienst der Studie ist, dass sie zeigt,
wie nötig es ist, Früherkennungsverfahren vor der breiten Einführung
zu erproben.“ ... Denn die Studie bestätigte eine Besonderheit des
Neuroblastoms, die Klaus Koch wie folgt erläutert: „Die Mehrzahl
der kleinen Tumore verschwindet offenbar von selbst wieder und wird nie zum
Problem. Durch die Suche haben die Ärzte in dem Modellprojekt aber vor
allem diese harmlosen Tumore aufgespürt. Bei zwei Dritteln der Kinder mit
Geschwülsten kam es zu solchen Überdiagnosen. Die Konsequenz: Währen
diese Kinder und ihre Eltern ohne Früherkennung ein unbeschwertes Leben
geführt hätten, wurde ihnen so die Diagnose „Krebs“ angeheftet
– mit allen psychologischen Konsequenzen. Außerdem mussten die Kinder
Operationen und oft Chemotherapien ertragen, die ihnen ohne die Früherkennung
erspart geblieben wären. Für manches Kind waren die Therapien sogar
gefährlicher als der Tumor selbst. Claudia Spix von der Universität
Mainz schreibt, dass „bislang alle Todesfälle in der Gruppe der Kinder,
die an Früherkennung teilgenommen haben, mit der Therapie zusammenhingen“.
Werden Wucherungen gefunden, handelt es sich dabei entweder um eine Geschwindigkeitssteigerung
der Zellproduktion, anhand derer der Krebsbegriff ursprünglich bestimmt
wurde. Diese ist jedoch nur ein Zeichen einer tiefen Aufregung, einer akuten
Krise beziehungsweise eines biologischen Konfliktschocks, der eine Lösung
des Konflikts verlangt. Oder die Funde deuten im Gewebe sogar auf die Heilung
eines Defekts hin.
Die Angst macht noch kränker
Das Gefährliche bei der Krankheit Krebs sind die Vorstellungen, die der
Diagnostizierte aufgrund kollektiver Übereinkünfte damit verbindet.
Dadurch ausgelöste Todesängste und Panik belasten den Körper
oftmals mehr als das eigentlich vorliegende Geschehen. Nicht zuletzt wirkt schließlich
auch die so genannt Therapie, also die Vorgehensweise mit Stahl, Strahl und
Chemie nicht selten einer lebendbedrohlich als –erhaltend.
Computertomographie zeigt Zusammenhänge
Obwohl diese Zusammenhänge sich tagtäglich beobachten lassen, hat
ein großer Teil der Allgemeinheit – und besonders die medizinische
Disziplin – große Schwierigkeiten, derartige Ergebnisse zu integrieren.
Vielen erscheinen sie als schwer greifbar, obwohl sie in der Computertomographie
des Gehirns nachvollzogen werden können, wie als Erster Dr. med. Hamer
herausgestellt hat. Auf diesen Schichtröntgenbildern ist zu sehen, welche
Bereiche des Gehirns bei emotionalen Konflikten reagieren und in welchem Stadium
sich diese Reaktion befindet. Diese Vorgänge sind ausnahmslos bei allen
Menschen sowie auch bei Tieren zu erkennen.
Wenn man sich vergegenwärtigt, dass das Gehirn Informationen verteilt und
den ganzen Organismus verbindet und vernetzt, erscheinen diese Zusammenhänge
nicht mehr so merkwürdig. Ein schockartiger Konflikt kann an der entsprechende
Stelle im Gehirn ein „Gewitter“ verursachen, das sich dann in die
Nervenbahnen zur Peripherie hin entlädt mit Fokus exakt auf das Organ,
das mit der betroffenen Stelle im Gehirn in Verbindung steht. Die Ereignisse
geschehen gleichzeitig in der Psyche, im Gehirn und im Organ. Dies gilt von
der Sekunde an, in der der Konflikt eintrifft, bis zu dem Zeitpunkt, an dem
er gelöst wird, worauf eine so genannte Lösungsphase folgt, eine Heilungsphase,
in der auf allen Ebenen Wiederherstellungsprozesse stattfinden.
Die Geburt der Organe aus den Keimblättern
Um zu verstehen, was dies bedeutet, ist es wichtig, eine der entscheidendsten
medizinischen Entdeckungen zu erläutern: Ja nach ihrer entwicklungsgeschichtlichen
und embryologischen Herkunft zeigen die verschiedenen Gewebe beim Eintreffen
eines Konflikts verschiedene Reaktionen. Die Organgewebe order Organteile, die
sich aus den eineinhalb inneren der drei embryonalen Keimblätter entwickelt
haben, dem Entoderm und der inneren Hälfte des Mesoderms, reagieren ausnahmslos
mit Zellproduktion während der Konfliktphase und Wachstumsstopp, sobald
diese aufhört. Die anderen Gewebe, die sich aus den eineinhalb äußeren
Keimblättern entwickeln, dem Ektoderm und der äußeren Hälfte
des Mesoderms, reagieren bei einem entsprechenden Konflikt mit Lähmungen
und Defektbildungen; während der Konfliktlösungsphase werden sie mit
Hilfe einer dramatisch erhöhten Zellproduktion wieder aufgefüllt.
Diese hört nach vollführter Reparatur und Stabilisierung ganz von
selbst auf. Dieser Prozess erfordert an und für sich keine Behandlung,
da er doch selbst die Therapie ist. Was in dieser Phase erforderlich ist, ist
Ruhe und Beobachtung der vagotonen Heilungsphase.
Niemand hat bisher auch nur eine im
arteriellen Blut
Schwimmende Tumorzelle nachweisen können.
Zustand des Patienten ist im Gehirn abzulesen
Zu dieser Einsicht gelangt erstmals Dr. Hamer, als er verschiedene Zustände
bei Tumorpatienten beobachtete. Während ein Teil dieser Patienten sich
mitten in einem Konfliktschock mit allen seinen Nebenwirkungen befand, hatte
der andere Teil gerade einen Konflikt gelöst, als das Zellwachstum begann,
und zeigte nun ein Bild emotionaler und körperlicher Entspannung. Mit Hilfe
von Computertomographie verglich er emotionale Hintergründe und Symptome
miteinander und sah bald einen Zusammenhang zwischen dem Stadium des Krankheitsprozesses
und der Lokalisation des Tumors.
Bei all denen, die in der Lösungsphase Tumore gebildet hatten, fanden sich
im Großhirn Verdunkelungen mit unklaren Begrenzungen. Dagegen zeigten
die Röntgenbilder jener, bei denen Tumore während der Konfliktphase
entstanden waren, und die sich im entsprechenden Zustand befanden, ausnahmslos
auffällige Stellen im Stamm- oder Kleinhirn. Gegenteilige oder abweichende
Kombinationen tauchten niemals auf.

In den Fällen, in denen das Großhirn betroffen war, gab es nicht
die geringste Spur einer Zellproduktion, sondern allenfalls Gewebsdefekte oder
Funktionsänderungen am entsprechenden Organ. Die Schlussfolgerung, dass
es sich um eine Reparatur handelt, wenn eine gesteigerte Zellproduktion während
der Lösungsphase vorkommt, wurde vom Verlauf des Geschehens selbst bestätigt.
Es genügte, den Reaktionen des Körpers ihren Lauf zu lassen, den Heilungsprozess
mit Ruhe und Stabilisierung zu unterstützen und abzuwarten, bis er abgeschlossen
war.
Dass es völlig falsch ist, während einer solchen Lösungs- und
Heilungsphase mit Messer und Nadel einzugreifen, ist leicht einzusehen. Die
Stabilisierungsprozesse können dadurch sehr gestört werden und die
Reizung kann eine weitere Steigerung der Zellproduktion hervorrufen, da der
Körper nach Wiederherstellung der mechanischen Stabilität strebt.
Ist diese Stabilität erreicht (restitutio ad integrum), stellt er diese
Tätigkeit von selbst wieder ein.
Es ist klar, dass all dies sich für die derzeitige Medizin wie Science-Fiction
anhört. Man kann diese Betrachtungsweise als neues Paradigma sehen, das,
einfach ausgedrückt, eine Verschiebung in der Perspektive und Wahrnehmung
beinhaltet. Medizinisch Unvorbelastete haben es leichter, diese Zusammenhänge
zu verstehen.
Panik, Ängste und Sorgen können
als Begleiter einer Krankheit
Viel eher zum Tod führen als die Erkrankung selbst.
Panik für zu Metastasen
Unter anderem ließen diese Entdeckungen die Lehrmeinungen zu den Metastasen
kippen. Die gängige Theorie geht davon aus, dass ein Tumor im Körper
streuen und sich an anderen Stellen ansiedeln kann. Beobachtungen zeigten jedoch,
dass Zellproduktionen an neuen Stellen durch neue innere Konflikte verursacht
werden, wie zum Beispiel Ängste, Sorgen, Panik. Genau diese werden jedoch
durch die Schulmedizin und die Überzeugungen in der Gesellschaft geschürt.
Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass Tiere äußerst selten
Metastasen bilden. Es liegt nahe, den Grund dafür darin zu sehen, dass
sie sekundär weniger stark negativ beeinflusst werden. In einer Vielzahl
von verschiedenen Interviews mit Embryologen, Pathologen und vielen anderen
Vertretern innerhalb der Medizin zeigte sich, dass niemand bisher auch nur eine
im arteriellen Blut schwimmende Tumorzelle hat nachweisen können. Jedes
Gewebe produziert seinen eigenen Tumortyp, und das ganze Vorstellungsbild in
Bezug auf Metastasen basiert nur auf Annahmen, Hypothesen und etwas, was man
wunderlicherweise als indirekten Beweis bezeichnet. Niemand hat zum Beispiel
je eine Nierentumorzelle im Knochenmark oder eine Brustkrebszelle in den Lungen
oder eine Magenkrebszelle im Gehirn entdeckt. Was man fand, waren lediglich
Zellwucherungen in unterschiedlichen Geweben und an verschiedenen Stellen, deren
Herkunft bis heute nicht klinisch hergeleitet werden kann.
Dr. Hamers Erkenntnisse
Schon 1981 gewann Dr. Hamer tiefe Einsichten in die Querverbindungen zwischen
Konflikten und Zellteilungsprozessen. Dr. Hamer war selbst an Krebs erkrankt,
unmittelbar nachdem 1978 sein Sohn eine Schussverletzung erlitten hat und an
deren Folgen gestorben war. Hamer hatte den Verdacht, dass es einen Zusammenhang
zwischen seiner Erkrankung und dem Verlust eines Sohnes geben müsse. Durch
diese persönliche Erfahrung geprägt, untersuchte der Arzt seine Patienten,
die sich mit Diagnose „Krebs“ im Krankenhaus aufhielten, in spezieller
Weise. Er fragte jeden von ihnen, ob er in einen unerwarteten dramatischen und
schockartigen Konflikt erlebt hatte.
Die Antworten, die er von seinen Patienten bekam, waren erstaunlich. Alle, ohne
Ausnahme, berichteten, dass sie etwas sehr Schlimmes erlebt hatten, und dies
entsprach, biologisch gesehen, exakt dem Geschehen im betroffenen Organ und
Gewebe, je nachdem, welche Bedürfnisse, Gefühle und biologischen Funktionen
von den jeweiligen Konflikten berührt waren. Als es sich erwies, dass dies
auch für das, was man als Metastasen ansah, gilt, war es für ihn endgültig
vorbei mit dem mystischen Zellwanderungen, die man nie richtig verstanden hatte.
Die Kraft hinter der Materie
Alle Erscheinungen in der materiellen Welt haben ihre Erklärung nicht nur
in der Materie, sondern auch in der dahinterliegenden Kraft und Energie. Sie
sind für Einblick und Beobachtung zugänglich, sind ablesbar und erschließbar.
Die Bemühungen und Bestrebungen, alles materiell zu begründen und
materialistisch zu erklären, wie in der zeitgenössischen Wissenschaft,
müssen unausweichlich in abenteuerlichen Denkbahnen und Vorstellungen enden.
Es ist nicht möglich, spontane körperliche Symptome bei lebenden Wesen
zu verstehen, ohne Kenntnis davon zu haben, was diese erleben und spüren.
Da das Wissen darum einzig beim Individuum selbst zu finden ist, trägt
dieses allein die Antworten auf die Frage nach den Ursachen in sich.
Es gilt also, jeden Menschen aufzumuntern, sich in seinen subjektiven Erlebnissen
und Gefühlen ernt zu nehmen, dann erst kommt der erste Ansatz zum Verständnis
auf.
Nicht jeder Konflikt erschafft eine Krankheit. In den meisten Fällen kommen
wir ganz gut mit den Konflikten zurecht. Dagegen gibt es keine Krankheit, ohne
dass ein körperlicher oder psychischer Stress vorhanden wäre, und
auch keine Zellproduktion, die keine Antwort oder Reaktion auf eine körperliche
oder seelische Spannung oder Entspannung wäre. Eine Erkrankung trägt
also immer die Frage in sich, wie freundlich oder unfreundlich wir miteinander
oder mit uns selbst umgehen und wie weitgehend wir auf die Gesetze der Natur
hören oder nicht.
Das Netzwerk Gehirn
Alle Vorgänge von Psyche und Organ sind durch das Gehirn verbunden und
werden dort koordiniert. Das Gehirn ist quasi der große Computer unseres
Organismus, die Psyche der Programmierer. Körper und Psyche sind wiederum
gemeinsam das Erfolgsorgan des Computers, sowohl bei optimaler Programmierung
als auch bei einer Störung des Programms. Denn es ist keineswegs nur so,
dass die Psyche Gehirn und Organ programmiert, sondern das Organ vermag auch
bei Verletzungen, Knochenbrüchen und dergleichen quasi eine automatische
Programmierung des Gehirns und der Psyche zu induzieren. Dieses dauernde Wechselspiel
zwischen Psyche, Gehirn und Organ mit dem Gehirn als dem großen in Jahrmillionen
entwickelten Computer unseres gesamten Organismus, müssen wir uns vor Augen
halten, wenn wir die biologischen Gesetzmäßigkeiten verstehen wollen.
Über diese Sichtweise hinaus ist es jedoch auch sehr wichtig, bestimmte
entwicklungsgeschichtliche Zusammenhänge zu berücksichtigen. Alle
Organe des Menschen haben sich aus den so genannten drei Keimblättern des
Embryos entwickelt. Weiß man, welchen Ursprungs das erkrankte beziehungsweise
das im Gehirn reagierende Gewebe des Menschen ist, kann man Aufschluss erlangen
über Art und Stadium der Erkrankung.

Entstehung aus den drei Keimblättern
Bei der Entwicklung eines Lebewesens bilden sich in der Keimzelle drei verschiedene
Schichten oder Keimblätter: das Entoderm oder innere Keimblatt, das Ektoderm
oder äußere Keimblatt und das Mesoderm oder mittlere Keimblatt. Aus
diesen drei Schichten entwickeln sich verschiedene Gewebe, die jeweils für
verschiedene Leistungen angelegt sind und aus denen sich verschiedene Organen
aufbauen. Die meisten unserer Organe entstammen einem dieser drei Keimblätter.
Es gibt aber auch andere, die aus mehreren Anteilen verschiedener Keimblätter
zusammengebaut sind.
Rein körperlich orientierte Vorsorgeuntersuchungen
schaden
Der Gesundheit oft mehr als sie nützen
Der „Uterus“ beispielsweise besteht aus Gebärmutterhals und
Gebärmutterkörper mit Eileitern, deren Schleimhäute verschiedenen
Keimblättern entspringen und erst später in der Evolution zusammengewachsen
sind.
Aus dem unterschiedlichen Alter der Keimblätter leitet sich auch das Alter
der aus ihnen entstandenen Organe oder Organteile ab. Das innere ist das älteste
Keimblatt; dann folgen das äußere und später das mittlere Keimblatt.
In der Evolution des Menschen, die bei der Entwicklung des Embryos im Kleinen
gespiegelt ist, bildeten sich die verschiedenen Zellen und Organe mit ihrer
Funktion immer entsprechend der jeweiligen Anforderungen und Informationen.
Jedes Organ ist die optimale Antwort auf ein vom Organismus zu lösendes
Problem.
Wie ein Organ bei einem Konfliktschock reagiert, hat mit dieser Entstehung zu
tun. Die Organe des inneren Keimblatts sind beispielsweise überlebensnotwendig
und verdauen Nahrungs-Brocken; folglich reagieren sie auf schwerverdauliche
„Brocken“ als Konflikt. Entstammt ein Organ verschiedenen Keimblättern,
kann es mit seinen verschiedenen Anteilen auf jeweils unterschiedliche Erlebnisse
reagieren. Gesteuert werden die Keimblätter von den zwei Gehirnen, dem
Althirn und dem Großhirn; entsprechend finden wir auch hier die Zusammenhänge
zwischen Gehirn, Keimblatt und Organ.
Das Entoderm / Inneres Keimblatt
Dem inneren Keimblatt können die Funktionen “Überlegen“
und „Sich-Vermehren“ zugeordnet werden. Aus ihm entwickeln sich
Organe, die dem Stadium der ersten Lebewesen, der Einzeller entsprechen. Diese
waren direkt von ihrem natürlichen Milieu, dem Meer abhängig und mit
ihm in direktem Kontakt. In ihm lebten sie und von ihm bezogen sie Nahrung und
hier vermehrten sie sich.
Organe des inneren Keimblattes reagieren empfindlich auf Konflikte, die mit
dem „Fassen eines Brockens“ zu tun haben. Hierzu gehören Situationen,
in denen man den „Brocken“ nicht zu fassen bekommt, ihn nicht hinunterschlucken
kann. Todesangstkonflikte, Existenzkonflikte, unverdaulicher Ärger oder
schwere Verlustkonflikte.
Aus dem Inneren Keimblatt haben sich die lebenswichtigen Organe entwickelt:
Verdauungsorgane (Mittelteil des Magens, Darm außer Enddarm), ein Teil
der Leben, ein Teil der Lunge, die Prostata und die Gebärmutterschleimhaus
ohne Gebärmutterhals.
Was die Gehirnzugehörigkeit anbelangt, kann dem inneren Keimblatt beziehungsweise
den entsprechenden Organen das Stammhirn zugeordnet werden.
Ektoderm
/ Äußeres Keimblatt
Das äußere Keimblatt wurde entwicklungsgeschichtlich relevant, als
es um das Überleben außerhalb des sicheren Meeres, auf dem Festland
ging. Neue Gefahren drohten dort, die es notwendig machten, Organe zu bilden,
die genaue Auskünfte über die Umgebung geben konnten. Außerdem
war es wichtig zu überprüfen, was in das Innere des Körpers hereingelassen
wurde. Dazu war der Kontakt mit Gleichartigen hilfreich.
Entsprechend reagieren Organe des äußeren Keimblattes sensibel auf
Konflikte des Hereinlassens und des Ausscheidens, also der Abgrenzung, außerdem
auf Konflikte der Sinneswahrnehmung, Konflikte des Kontaktes zu anderen Mitgliedern
der Spezies (Trennungskonflikt).
Die zugehörigen Organe sind alle, die für die Verbindung mit der Außenwelt
verantwortlich sind: alle Sinnesorgane, die Innenhaus (Intima) der Koronararterien
und –venen (hier findet übrigens der Herzinfarkt statt), alle Zufahrts-
und Abfahrtswege der lebenswichtigen Organe (die Gallengänge der Leber,
die Bauspeicheldrüse, die Bronchien vor den Lungen, der Eingang und Ausgang
des Magens, des Darms usw.), alle Organe, die der Verständigung mit anderen
Lebewesen dienen oder der gegenseitigen Abgrenzung (äußere Geschlechtsteile,
Blase, Zähne, die Oberhaupt (Epidermis).
Im Gehirn steht die Großhirnrinde in Verbindung mit den Organen dieses
Keimblattes.
Mesoderm / Mittleres Keimblatt
Das mittlere Keimblatt steht im Zusammenhang mit der Entwicklung von Mehrzellern
aus Einzellern. Diese schotteten sich durch eine Haut vom Meer ab und bildeten
selbst eine Flüssigkeit, die dem Meerwasser ähnlich war. Darüber
hinaus entstanden im Inneren der Zellverbände Regelsysteme, welche die
Nachahmung des Meerwassers gewährleisten konnten. Anfangs wurde diese Aufgabe
von Hormonen erfüllt. Aus immer gleichen Hormonströmen bildeten sich
dann die Nervenfasern. Schließlich bildeten sich Bewegungsorgane, um dem
Lebewesen Bewegungsfreiheit zu sichern.
Organe und Körperteile des mittleren Keimblattes reagieren auf Konflikte
der Anpassung, der Koordination, der Attacken und des Selbstwerteinbruchs.
Zu ihnen gehören sämtliche Knochen, Knorpel, Sehnen und Muskeln des
Skeletts, die Darum- und Herzmuskulatur, Hormon produzierende Drüsen wie
Eierstock, Hoden, Brustdrüsen und Nebennieren, Blutgefäße, Blutzellen,
Lymphzellen, Lymphdrüsen, Milz, Nieren, die Lederhaut, alle Organ umschließenden
Häute wie Brustfell, Rippenfell und Herzbeutel.
Diese Bestandteile des Körpers werden entsprechend ihrer Entwicklungsgeschichte
von zwei verschiedenen Gehirnteilen aus gesteuert: die Häute vom Kleinhirn
und Teile vom Großhirnmarklager.
Die biologischen Gesetzmäßigkeiten
Aus Sicht der Ganzheitlichen Medizin können folgende biologischen Gesetzmäßigkeiten
herausgestellt werden, die für alle Krankheiten gelten, die nicht durch
Unfall, Gift, Mangel oder genetisch entstanden sind.
Erste biologische Gesetzmäßigkeit
∑ Fast alle Erkrankungen entstehen mit einem unerwartet dramatischen Konflikt-Erlebnisschock,
gleichzeitig auf allen drei Ebenen, der Psyche, dem Gehirn und dem Organ.
∑ Der Konflikterlebnisinhalt bestimmt im Augenblick des Erlebten sowohl
die Lokalisation im Gehirn als auch die Lokalisation der Erkrankung am Organ.
∑ Der Krankheitsverlauf vom Konflikt an entspricht dem Verlauf im Gehirn
und dem Verlauf der Erkrankung am Organ.
Zweite biologische Gesetzmäßigkeit
Jede Erkrankung ist ein zweiphasiges Geschehen, sofern es zu einer Lösung
des Konfliktes kommt. Das vegetative Nervensystem steuert diese Prozesse.
Die 1. Phase:
In der Konfliktphase herrscht eine verstärkte Aktivität des Sympathikus
vor (Sympathicotonie) Das heißt, vom Beginn des Konfliktes an ist der
ganze Organismus unter Dauerstress. Der Körper ist unfähig, in die
Erholungsvorgänge, die Vagotonie (Heilungsphase) umzuschalten. Der Mensch
und seine Gefühle laufen auf Hochtouren, je nach Konfliktzugehörigkeit
erkranken Organe oder Körperteile.
Symptome dieses Dauerstresses sind:
∑ Kalte Hände und Füße (kalte Haut)
∑ Eventuell Gewichtsabnahme
∑ Innerliche Unruhe mit körperlichem Zittern
∑ Gedankenkreisen um das Problem
∑ Schlaflosigkeit
∑ Krankheitsentstehung
∑ Appetitlosigkeit
Die 2. Phase:
In der Konfliktheilungsphase ist der Parasympathikus aktiv (Vagotonie).
Wird der Konflikt gelöst, breitet sich bei dem Betroffenen eine Entspannung
aus, die ebenso einseitig ist, wie es die Anspannung (Stress) vorher war. Diese
Phase wird auch Heilungsphase genannt. Die körperlichen Schäden beginnen,
sich zu normalisieren beziehungsweise zu heilen.
Symptome dieser einseitigen Entspannung sind:
∑ Warme Hände und Füße
∑ Großer Appetit
∑ Große Müdigkeit, Abgeschlagenheit
∑ Guter Schlaf
∑ Eventuell Gewichtszunahme
∑ Innere Zufriedenheit
Die Heilungsphase (Vagotonie) bringt oft mehr Symptome mit sich als die vorangegangene
Konfliktphase.
Folgende Erkrankungen sind ausschließlich Symptome der Heilungsphase:
∑ Ödeme
∑ Entzündungen
∑ Infektionskrankheiten
∑ Fieber
∑ Zysten
∑ Schwellungen und Schmerzen
Je länger und intensiver die Konfliktphase gewesen ist, desto stärker
sind die Symptome in der Heilungsphase.
Oft gibt es die so genannte hängende Heilung, das heißt, es treten
immer wieder kurze Konfliktrezidive (Rückfälle) auf, welche die Heilungsphase
immer wieder neu aktivieren und dadurch nicht zu Ende kommen lassen.
Dritte biologische Gesetzmäßigkeit
Es existiert ein ontogenetisches (entwicklungsgeschichtliches) System der Erkrankungen.
Konfliktschocks haben keimblattverwandte Hirnrelais, keimblattverwandte Organe
und keimblattverwandte Zellformationen.
∑ Konflikte des Stamm- und Kleinhirns bewirken in der konfliktaktiven
Phase eine Zellvermehrung bis zur diagnostizierbaren Krankheit (z. B. Tumor).
In der Heilungsphase wird die Vermehrung abgebaut.
∑ Konflikte des Großhirns bewirken genau Gegenteiliges: In der konfliktaktiven
Phase wird Gewebe abgebaut und in der Heilungsphase wieder aufgebaut. Hier finden
wir in der konfliktaktiven Phase Funktionsbeeinträchtigung beziehungsweise
Funktionsausfall und Lähmungen.
Vierte biologische Gesetzmäßigkeit
Das ontogenetisch (entwicklungsgeschichtlich) bedingte System der Mikroben:
Zu jeder keimblattverwandten Organgruppe gehören ausnahmslos in der Konfliktlösungsphase
(Heilungsphase) spezifische keimblattverwandte Mikroben. Die Mikroben sind nicht
die Verursacher der Heilungssymptome, sondern nur die Optimierer der Heilungsphase.
Sie arbeiten ausschließlich in der 2. Phase, also von der Lösung
des Konfliktes an bis zum Ende der Heilungsphase.
Die Mikroben sind in der Heilungsphase nicht unbedingt erforderlich. Falls sie
jedoch im Körper vorhanden sind, tragen sie zu einer Beschleunigung der
Heilung bei.
Zum Heilen gehört das Wissen, dass Krankheit eine
sehr wichtige
Korrektur im Leben eines Menschen sein kann.
Die Bedeutung der Mikroben wurde in ihrer geschichtlichen Existenz sträflichst fehlinterpretiert, was letztendlich zur wissenschaftlichen Lehre der Zellpathologie und zur heutigen Medizin führte.

Therapie:
Jede Methode ist nur so gut wie ihre Therapie – der Teufelskreis einer
Krankheit entsteht regelmäßig durch die Missachtung des Zusammenspiels
der Dimensionen (Körper, Geist und Seele) und durch das einseitige Therapieren
des körperlichen Symptoms.
Eine Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist es, den eventuellen
Konflikt und dessen Inhalt zu betrachten und zusammen mit dem Patienten nach
einer Lösung zu suchen. Eine Konfliktbewältigung beziehungsweise –lösung
bedeutet für den Menschen innerliche, seelische Zufriedenheit. Im Gehirn
findet eine Umschaltung zum Mormalrhythmus (Normotonie) statt, und körperlich
ist die Vagotonie in Form einer Heilung beziehungsweise einer Wiederherstellung
zu sehen und zu spüren. Die Selbstheilungskräfte des Körpers
werden nur in der Vagotonie aktiviert, der Arzt oder Therapeut bereitet dies
vor, begleitet und überwacht den weiteren Heilungsverlauf mit den verschiedensten
Therapien, je nach Zustand und Schwere der Erkrankung.
Es gibt keine Krankheit
ohne dass ein körperlicher oder
psychischer Stress vorhanden wäre.
Beispiel: Rückenschmerzen
Menschen, die ihr Selbstwertgefühl verloren haben, sich von einer Sache
oder Person gedemütigt fühlen, nicht Nein sagen können, sich
ausgenutzt fühlen, sich erniedrigt fühlen, leiden sehr gerne an lang
anhaltenden Rückenschmerzen im Lendenbereich. Die Wirbelsäule samt
Bandscheibe, Muskulatur und Bandapparat gehört zum mittleren Keimblatt
(Mesoderm). In der Krankheits-Entstehungsphase kommt es hier zu Verkrampfungen,
Entmineralisierungen und Absterben von Gewebe. In der Heilungsphase findet ein
Wiederaufbau des Gewebes statt, was durch die begleitenden Schwellungen sehr
unangenehm und schmerzhaft sein kann (Bandscheibenvorfälle gehören
hier ebenfalls dazu). Die Zusammenhänge des Schmerzes und die erlebten
Emotionen und Gefühle müssen dem Patienten näher gebracht werden,
wenn der Erfolg von Dauer sein soll. Die begleitende Wirbelsäulen- und
Skelettsteifigkeit muss gleichzeitig osteopathisch beobachtet und behandelt
werden. Der Krankheits- beziehungsweise Heilungsverlauf lässt sich röntgenologisch
festhalten.
Beispiel: Leberbeschwerden
Panikartige Existenzverluste oder ein großer Geldverlust, der den Menschen
in den Ruin treiben kann, oder ein Arbeitsplatzverlust können der Auslöser
von einer schweren Lebererkrankung sein. Die Heilungsphase ist von Fieber, Nachtschweiß
und extremer Müdigkeit begleitet. Das Lebergewebe gehört zum inneren
Keimblatt (Entoderm) und kann in der Heilungsphase enorme hirnorganische Komplikationen
im Stammhirn bereiten.
Beispiel: Grippe
Bei den Symptomen des so genannten grippalen Infektes wie Müdigkeit, Fieber,
Nachtschweiß, Husten, Rötung, eitrigen Mandeln und verstopfter Nase
handelt es sich um Heilungssymptome des Hals-Rachen-Bereiches. Aus Unkenntnis
werden sie als eigenständige Krankheit betrachtet, gegen die behandelt
und geimpft wird. Grippale Infekte haben selbstverständlich einen biologischen
Erlebniskonflikt im Hintergrund mit Schleimzellenvermehrung im Hals-Rachen-Bereich
(Kloß im Hals). Sie haben nichts mit den Grippenviren zu tun, die sich
nach geläufiger Meinung über die Kontinente ziehen. Es werden nirgendwo
so viele therapeutische Fehler gemacht wie bei der Grippe.
Beispiel: Brustknoten
Bei den Säugetieren kann beobachtet werden, dass bei einer Notsituation
des Nachwuchses die Milchdrüsen der Mutter anschwellen und somit für
das Kind mehr Milch zur Verfügung steht. Wir Menschen haben uns im Laufe
der Evolution weiterentwickelt, aber die biologischen Lebensabläufe und
dessen Reaktionen blieben die gleichen.
Wenn eine Mutter einen nicht lösbaren „Arger – Sorgen –
Streitkonflikt“ mit den Kindern oder dem Partner bekommt, so schwellen
ihr die Milchdrüsen an, im Extremfall kommt es zu einer Vermehrung der
Milchdrüsenzellen, um der biologischen Notsituation als Mutter gerecht
zu werden. Da sich aber die heutigen Mütter außerhalb der Stillzeit
befinden, wird diese Brustdrüsenschwellung als Verhärtung angesehen
und vom Arzt auch so diagnostiziert. Jegliche Verhärtung oder Zellvermehrung
in der weiblichen Brust wird in der westlichen Schulmedizin als tumorös
angesehen und dementsprechend behandelt.
Für eine schulmedizinisch orientierte Frau bricht bei der Diagnoseeröffnung
„Brustkrebs“ eine Welt zusammen. Die Assoziation „Krebs ist
gleich Tod“ lässt die Frauen in ein extrem tiefes Loch fallen, begleitet
mit Panik, Ängsten und Sorgen ohne Halt und Hoffnung. Sie fühlen sich
alleine gelassen mit der niederschmetternden Diagnose, haben immer den Tod vor
Augen und klammern sich an jeden Strohhalm.

Metastasen wären vermeidbar
Ab hier beginnt das Geschäft mit den Metastasen: Die panikartigen Gedankengänge
während der Diagnoseeröffnung und deren Inhalte sind hauptverantwortlich
für die hinzukommenden Tumoren, die in der Medizin als Metastasen bezeichnet
werden. Jegliche Untersuchungen werden mit weiteren Ängsten erwartet –
ein Zustand, der eine Heilung (Vagotonie) nicht zulässt. Je länger
dieser Zustand anhält, umso mehr nehmen die Metastasen zu; die Ängste
und Hilflosigkeiten übertragen sich im Laufe der Zeit auf die ganze Familie,
und die mitleidenden Ratschläge von Bekannten nehmen einem noch den Rest
von Hoffnung.
Typischerweise führen panikartige Gedankengänge mit dem Inhalt Todesangst
zur Lungenmetastase. Ängste, die Brust zu verlieren, können Rippenfellmetastasen
verursachen. Ein Selbstwerteinbruch bezüglich der Brust kann Lymphknotenmetastasen
provozieren. Bei schwerem Selbstwerteinbruch in der Person besteht die Gefahr
von Knochenmetastasen. Frauen, die sich an der Brust verunstaltet fühlen,
neigen zu Melanombildungen. Durch das panikartige Gefühl, alleine und hilflos
zu sein, können Nierensammelrohrmetastasen entstehen.
Die Nomenklatur „Generalisierte Metastasierung“ und die Hoffnungslosigkeit,
der Krankheit ausgeliefert zu sein, treiben die Frauen in den tiefsten Orkus
der Auszehrung (Kachesie) und somit in den sicheren Tod.
In Anbetracht der Erkenntnisse hat die an Brustkrebs erkrankte Frau die Möglichkeit,
die Ursache ihrer Erkrankung selbst in die Hand zu nehmen und mit Hilfe der
Medizin das Problem zur Lösung zu bringen. Egal ob naturwissenschaftlich
oder naturheilkundlich betrachtet, die Metastasenbildung und die daran gekoppelte
hohe Sterblichkeit ist in jedem Fall einem Versagen der Medizin zuzuschreiben.
Für einen aufgeschlossenen Arzt oder Therapeuten, der Neuerungen in der
Medizin nicht scheut, stellen die vorbeugenden Metastasenbehandlungen dahingegen
die Krönung seines Berufes dar.
Die Kraft des Geistes
Die heutige Naturwissenschaft und Medizin zielen fast immer nur auf den physischen
Menschen ab. Ihre Vertreter sind besessen vom körperlichen Wohlergehen
und von der Fortsetzung der physischen Existenz bis ins Unendliche. Solange
man davon überzeugt ist, dass Kraft nur aus der Materie kommt, wird die
Medizin nur reparieren können. Heilen ist etwas anderes.
Zum Heilen gehört zum Beispiel das Wissen, dass Krankheit eine sehr wichtige
Korrektur im Leben eines Menschen sein kann – und zwar dann, wenn er etwas
Wesentliches vergessen hat: seine Beziehung zur geistig-seelischen Kräftewelt,
seine Kenntnis der menschlichen Ethik. Unkenntnis hat ihn krank gemacht.
Wenn ich die Folgen des Vergessenes und der Unkenntnis beseitige, ohne auf die
Ursachen aufmerksam gemacht zu haben, ja dann habe ich dem Menschen die Krankheit
einfach „weggenommen“ – und ihn damit möglicherweise
um seine Chance gebracht, sich in der Krankheit zu „erleben“, sich
als neuer Mensch zu erheben.
Erwin Schrecker,
geboren am 17.3.1950 wohnt sei 30 Jahren in Günzburg. Bei seinen Wanderschaften
als Therapeut durch die verschiedensten Medizinrichtungen war es immer sein
Ziel, den Patienten dabei zu helfen, ihren Hoffnungen und Träume zu verwirklichen.
Um diesem hohen Anspruch gerecht zu werden, hat er nie aufgehört, daran
zu arbeiten, die unterschwelligen Konflikte besser zu verstehen. Sein breites
Wissen gibt er mittlerweile seit 10 Jahren in seinem Ausbildungs- und Therapie
Center an junge Kollegen/innen weiter (nähere Infos unter www.schrecker.net).