Gesundheitsamt Landkreis Goslar
z.Hd. Dr. Hepp
Heinrich-Pieper-Str. 9
38640 Goslar
Hamburg, den 03.02.2204
Betreff: Verbot der Synergetik Therapie in Goßlar
Sehr geehrter Herr Dr. Hepp,
als ich im Jahre 1989 von der Intensivstation, wo ich wegen eines Asthmaanfalles
(ich habe Asthma seit 1961) gelegen hatte, auf die Normalstation des Krankenhauses
verlegt wurde, teilte mir der Arzt bei der Aufnahme mit, dass Asthma gar keine
Krankheit sei, sondern nur ein Dosierungsproblem. Meine Mitpatienten trauten
ihren Ohren kaum, als sie dies hörten und ich wusste auch nicht, was ich
ihm darauf erwidern konnte. Aber eines wusste ich ganz bestimmt, so, wie der
Arbeitskollege meines Mannes wollte ich auf keinen Fall enden, nämlich
durch die immer höher werdende Dosierung der Medikamente, an den Nebenwirkungen
derselben erkranken.
Durch die vielen Medikamente bekam der Arbeitskollege meines Mannes Glasknochen,
so dass er ein Korsett tragen musste und schließlich im Rollstuhl landete.
Auch mussten seine Augen wegen der starken Nebenwirkungen der Medikamente mehrmals
operiert werden. Schließlich nahm er sich das Leben, weil er, ein Pflegefall
geworden, seiner Frau nicht zur Last fallen wollte.
So begann ich im Jahre 1990 einen anderen Weg einzuschlagen. Ich ging zu einem
Heilpraktiker, der, neben homöopathischen Mitteln, die ich einnehmen musste,
mit mir eine Gesprächstherapie ausübte, die mir half, mich zu entfalten.
Doch irgendwann kamen wir nicht mehr weiter.
Dann lernte ich während der Ausbildung zur Yogalehrerin die Hakomi Therapie
kennen und schätzen. Achtzig Sitzungen wurden mir von der Krankenkasse
bewilligt, weitere fünfundzwanzig bezahlte ich dann aus eigener Tasche.
Trotzdem war das Asthma immer noch da. Die vielen anderen Versuche mit Naturheilmitteln
oder spirituellen Praktiken will ich hier gar nicht beschreiben, denn auch sie
brachten nicht den erwarteten Erfolg. Es kamen immer mal wieder schlimme Zeiten,
wo die Mittel wieder erhöht werden mussten, selbst so ein starker Anfall
wie 1989 kam wieder.
Einmal kam ich nicht wieder aus einem Ikea Kaufhaus heraus. Ich sah schon die
Kassen, aber ich benötigte unendlich viel Zeit und viele Inhalationen,
um dort zu landen. Von dort schaffte ich es dann aber nicht, auf den Parkplatz
zu gehen und wurde von einer Kassiererin mit einem Rollstuhl hinaus gefahren.
Ich weiß nicht, ob sie sich vorstellen können, wie es ist, keinen
Schritt vor Atemnot voran gehen zu können, die Beine sind doch gesund und
wollen es tun.
Die Wende begann im Jahre 2002, als ich einen Artikel über die Synergetik
Therapie entdeckte und sofort Vertauen in sie bekam. Inzwischen habe ich schon
etliche Sitzungen hinter mir und bin in der Ausbildung zur Synergetik Therapeutin,
damit auch ich andere mit dieser wunderbaren Therapieform begleiten kann, denn
sie hat bei mir schon so viel Gutes bewirkt, mir geht es viel besser, auch wenn
ich noch nicht ganz symptomfrei bin.
Ich bin unendlich froh, dass ich auf diese Selbstheilungstherapie gestoßen
bin und werde mir mein Recht auf weitere Sitzungen nicht nehmen lassen, denn
ich habe das Gefühl, ich werde es schaffen, keine Medikamente mehr einnehmen
zu müssen. (Bis jetzt habe ich erreicht, mit einer Gabe am Morgen auszukommen)
Sehr geehrter Herr Dr. Hepp ich bitte sie, diese wunderbare Selbstheilungsmethode
den Menschen nicht vorzuenthalten.
Mit freundlichen Grüßen