Früher waren Yoga und Meditation was sehr fremdartiges. Heute sind sie Standart. Sie helfen gesund zu werden - häufig sehr viel besser als Pillen. Der wichtigste Faktor ist die Stressentspannung.
Synergetik Therapie
ist eine Zusammenfassung von ca. 60 verschiedenen ganzheitlichen Therapiemethoden.
Sie ist Selbsterfahrung pur. Doch die Wirkung beruht noch viel tiefer auf dem
einfachen Effekt der Stressentspannung. Tief abgespeicherte Erlebnisse werden
entspannt. Das ist alles. Dazu braucht es keinen HP-Schein. Die Synergetik Therapeuten
sind sehr gut ausgebildet und können Menschen begleiten. Die Klienten erarbeiten
ihrer Gesundheit selbst. Anleitung zur Selbstheilung wird wie Meditation und
Yoga bald sehr selbstverständlich sein.
Bernd Joschko - Begründer der Synergetik Therapie - Siehe auch www.gesundheitsforschung.info
Meditation
Yoga
Synergetik
sind
die besten Verfahren zur Stressentspannung.
Selbstheilung ist ein aktiver Prozess des Klienten.
Hier ein Bericht aus einer Fernsehzeitung über Gesundung oder Selbstheilung durch Stressentspannung:
Schauspielerin Ursuka Karven (37) fand durch Yoga die Kraft, den dramatischen Tod ihres kleinen Sohnes zu verarbeiten. Bereits nach wenigen Sitzungen konnte sie die vom Arzt verordneten Beruhigungspillen absetzen. Ihre Erfahrungen hat sie in dem Buch "Yoga für die Seele" (Wunderlich Verlag) zusammengefasst.
Stress bringt das Herz aus dem Takt
Ohne regelmäßige Enmtspannung gerät das Herz aus dem Takt. Denn Stress kann die Erholungszeit des Herzmuskels so stark beeinträchtigen, dass er sich nicht mehr regenerien kann. Die Folge sind die gefährlichen Rhythmusstörungen: Angina.Pectoris-Beschwerden bis hin zum Infakt
.
Meditation:
die beste Entspannung fürs Gehirn
Hightech-Geräte wie der PET-Scanner ermöglichen erstmals Einblicke
in das Gehirn – und zeigen, was bei der Meditation wirklich passiert.
Vorher aktive Gehirne schalten um auf Ruhe – die rechte und linke Gehirnhälfte
arbeiten schon bei der ersten Sitzung im entspannten Alpha-Wellen-Bereich. Ihr
Anteil liegt bei 45 Prozent – solche EEG-Werte erreicht man sonst nur
beim Aufwachen und Einschlafen. Nach einigen Sitzungen verschieben sich die
Wellen – der Anteil der Alpha-Wellen sinkt, dafür misst man jetzt
verstärkt Thetawellen – ein Zeichen tiefster Entspannung, denn diese
Wellen werden sonst nur in der Tiefschlafphase aufgezeichnet. Das Gehirn ist
jetzt optimal mit Sauerstoff versorgt, alle Aktivitäten sind heruntergefahren
– alle Regionen völlig entspannt.
Wissenschaftler studieren
sie. Mediziner verordnen sie. Millionen Menschen brau-chen sie. Entspannung
– die wohl wichtigste Waffe im Kampf gegen das größte Problem
unserer Zeit: Stress – die Seuche des 21. Jahrhunderts. Weltweit sind
For-scher auf der Suche nach den besten Techniken, haben sie Tausende von Patienten
auf ihre Wirksamkeit geprüft.
University of Wisconsin, Januar 2004.
Der Check-up von Malcom Stringer ergibt katastrophale Werte: zu viel Stresshormo-ne,
überlastetes Herz, verengte Gefäße, bedenklicher Immunstatus.
Der 33-jährige Banker wird als hochgradig infarktgefährdet eingestuft.
April 2004: Der PET-Scanner, ein Hightech-Gerät, das Einblicke ins Gehirn
ermöglicht, zeigt einen total entspannten Mann mit fantastischen Werten.
Was war geschehen? Malcolm Stringer hatte keine Medikamente bekommen. Aber er
hat im Rahmen eines Forschungsprojekts einen Meditationskurs besucht und gelernt,
zweimal täglich bewusst zu entspannen. Projektleiter Prof. Richard Davidson
kennt viele solcher Wunder: „Meditation aktiviert das Immunsystem, verändert
Gehirnfunktionen, Stressbelastung und Stimmungslage.“
Entspannung als Schlüssel zur Gesundheit?
Selbst bislang skeptische Mediziner zeigen sich plötzlich aufgeschlossen.
Denn ge-rade hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Stress neben Aids als
größte Ge-sundheitsgefahr des 21. Jahrhunderts eingestuft. Die gravierenden
folgen. Von Mangegeschwüren, Kopfschmerzen, Bluthochdruck bis zu Asthma,
Infarkten oder Allergien. Ein weiterer Verdacht: Stress ist heute einer der
wichtigsten Krebsauslöser. Das Problem: Stress ist nicht medikamentös
behandelbar. Vor diesem dramatischen Hintergrund wird das Erlernen von Entspannungstechniken
umso wichtiger.
Aber was entspannt wirklich – und was nicht?
Tatsache ist. Was wir selbst als entspannend einstufen, ist oft meilenweit davon
entfernt. Das Institut für Stressforschung in Graz hat jetzt die fünf
größten Irrtümer aufgedeckt:
1. Faulenzen auf der Couch.
„Nach einem Stresstag total verkehrt. Denn das verhindert den Abbau von
„Schlacken“ wie nicht benötigtem Blutzucker, Milchsäure
und Stresshormo-nen.
2. Fußballspiel anschauen – egal, ob auf dem Platz oder daheim:
der pure Stress. Messungen mit Testpersonen ergaben Adrenalin- und Cortisolwerte
im Blut wie nach einem 10-stündigen Arbeitstag.
3. Auch Entspannung mit TV und Chips bekommt von Dr. Porta und seinen US-Kollegen
die rote Karte. Um zu erfahren, was genau im Gehirn beim Fernse-hen passiert,
hat man am Berkeley Psychophysiology Laboratory Zuschauer ans EEG angeschlossen.
Das Ergebnis: Krimis und Horrorfilme, aber auch Nachrichtensendungen treiben
das Gehirn zu Höchstleistungen – die Hirn-strommessungen zeigen hohe
Aktivitäten – das Gehirn arbeitet nur im Beta-Wellen-Bereich. Und:
Akuter Stress, den man beim TV-Genuss passiv ertra-gen muss, schwächt das
Immunsystem bis zu 24 Stunden.
4. Entspannen mit Alkohol. „Als Stress-Bremse eignen sich allenfalls ein
kleines bier oder ein Achtelliter Wein. Trinkt man mehr, nimmt der Stress deutlich
zu“, warnt Dr. Porta.
5. Surfen, Tennis, Squash, Bergtouren – alle sportlichen Betätigungen
mit Leis-tungsdruck erhöhen laut Stress-Provokationstest die Belastung.Fazit
des Stressforschers Porta: „Oft haben wir bei unseren Freizeit-Aktivitäten
zwar das Gefühl zu entspannen – doch in Wahrheit stressen wir uns
nur weiter.“
„Selbst langes Schlafen am Wochenende bringt entspannungstechnisch wenig“,
ergänzt sein Kollege Privatdozent Dr. Jürgen Zulley von der Uni Regensburg.
„Damit bringt man den Biorhythmus des Körpers komplett durcheinander
– und das führt wiederum zu neuem Stress“, so der Schlafforscher.
Offenbar gibt es einen Riesenunterschied zwischen dem gefühlten und dem
tatsächlich messbaren Stress. So sind Arbeitslose, obwohl sie keinen beruflichen
An- oder Überforderungen ausgesetzt sind, hochgradig gestresst. Nichts
tun zu dürfen oder müssen – das ist laut US-Studien ein Mega-Stress.
Doch wie entspannt man denn nun richtig?
Dieser Frage ist man an verschiedenen US-Kliniken nachgegangen. Eindeutiges
Ergebnis: Meditation ist die beste Entspannungstechnik. Dr. Jon Kabat-Zinn,
Leiter des Stress Reduction and Relaxation Program am Medical Center der University
of Massachusetts: „Nach acht Wochen stelle ich einen Rückgang
chronischer Beschwerden von 25 Prozent fest.“ Alle Patienten
hatten vorher durchschnittlich acht Jahre ein Schmerzproblem und bislang erfolglos
versucht, es unter Kontrolle zu bringen. Bei Patienten mit akuten Beschwerden
lag die Erfolgsquote sogar bei fast 70 Prozent. Und wie meditiert man am besten?
Auch das hat das Team von Prof. Richard Davidson untersucht.
Hier ist einfachste und effizienteste Methode: einen ruhigen platz suchen, mit
gera-dem Rücken hinsetzen, Augen schließen. Ein zweisilbiges Wort
als Mantra wählen (z. B. So-Ham). Beim Einatmen in Gedanken „So“
sagen, beim Ausatmen „Ham“. Optimal sind morgens und abends jeweils
10 bis 20 Minuten. Durch die Monotonie dieser Übung kommt der Geist zur
Ruhe – das Gehirn arbeitet im Alpha-Wellen-Bereich. Doch was hilft all
denjenigen, denen Meditation nicht zusagt? Bei ihnen greift das so genannte
Stressparadoxon: Entspannung durch Anspannung. Hierunter fällt
z.B. das Jocobson-Training: Dabei werden bestimmte Muskelgruppen zunächst
bewusst angespannt und dann gelockert. Dass – und vor allem wie gut –
die Jacobson-Technik funktioniert, beweist eine Studie des Klinikums Essen Mitte.
Dort nahmen 100 Patienten mit Herzproblemen begleitend zur medikamentösen
Therapie am Jacobson Muskelrelaxations-Training teil. Das Ergebnis dürfte
selbst Skeptiker überzeugen. Alle Teilnehmer hatten einen deutlich niedrigeren
Blutdruck, weniger Angina-Pectoris-Anfälle und ein stressresistenteres
Herz. Kurse werden von Schmerztherapeuten angeboten, Programme im Buchhandel.
Methode Nr. 3: Entspannung durch Bewegung. „Ideal zum Stressabbau
ist moderater Ausdauersport. Optimal sind 30 Minuten Walking, Radfahren oder
Schwimmen“, erklärt Stressforscher Dr. Sepp Porta (siehe dazu auch
Kasten). Oder Yoga. Lange Zeit wurde Yoga von Medizinern als Spinnerei abgetan.
Jetzt zeigen Untersuchungen des Anti-Aging-Experten Dr. Deepak Chopra, dass
Yoga bei Testpersonen zu einer signifikanten Senkung der Herzfrequenz, der Vanilin-Mandelsäure
im Urin (ein Abbauprodukt von Adrenalin) sowie der Milchsäure im Blut führt.
Darüber hinaus steigt der Alphawellenanteil im EEG (Gehirnstrommessung).
„Yoga ist die Methode, durch die der unruhige Geist beruhigt und die Energie
in schöpferische Bahnen gelenkt wird“, sagt Experte Dr. Deepak Chopra.
Yoga-Kurse werden von Volkshochschulen angeboten.
Christiane S. Schönemann
Yoga – die schnellste Entspannung
Yoga ist ideal für alle, die zwischendurch schnell abschalten und sich
regenerieren wollen. Besänftigende und beruhigende Übungen (Asanas)
regen die Selbsthei-lungsprozesse an. Durch die Asanas wird die Skelettmuskulatur
gestärkt, Atem-, Kreislauf- und Stoffwechselfunktion optimiert, die Stressregulation
verbessert. Positive Effekte konnten in Studien für Migräne, Asthma
sowie bei Rücken- und Herz-Kreislauf-Problemen nachgewiesen werden. Hier
ist die beste Übung zur Blitz-Regeneration: Hinknien, den Po auf den Fersen
ruhen lassen, die Stirn zum Boden bringen. Jetzt die Arme entspannt mit den
Handflächen nach oben neben dem Körper ablegen. Etwa ein bis zwei
Minuten in dieser Position bleiben – tief ein- und ausatmen. Effekt: Der
gesamte Rücken wird entspannt. Tipp für Anfänger: ein kleines
Kissen unter den kopf oder den Po legen, damit die Stellung wirklich bequem
ist.