24.01.2004
Akute Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Gesundheit
Sehr geehrter Herr Dr. Hepp,
als Synergetik Therapeutin und Profilerin mit langjähriger Berufserfahrung
bin ich bestürzt über Ihren Bescheid, den Sie Anfang Januar an Herrn
Joschko und Sylke Urhahn schickten.
Ich selbst bin aus eigener Betroffenheit 1995 zur Synergetik Therapie gekommen.
Und habe erfahren müssen, dass auch die Synergetik Therapie keine Wunder
vollbringt, sondern dass ich es bin, die den größten Einfluss auf meine
Gesundheit und darüber hinaus auf mein gesamtes Leben hat.
Dieses Bewusstsein hat mich so nachhaltig von dieser Methode überzeugt, dass
ich 1996 mit der Ausbildung zur Synergetik Therapeutin begann und heute selbständig
in eigener Praxis arbeite und zusätzlich als Ausbilderin im Synergetik Therapie
Institut in Bischoffen-Roßbach.
Mein Leben hat sich in den letzten 8 ? Jahren komplett verändert. Als Erzieherin
habe ich immer wissen müssen, was für die mir anvertrauten Menschen
– Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderung – gut und richtig
sein soll.
Inzwischen arbeite ich nur noch mit Menschen, die freiwillig etwas in ihrem Leben
verändern wollen. Denn bei allen anderen ist diese Methode nicht anwendbar.
Aus diesem Grund kann Synergetik Therapie oder Profiling nie eine Gefahr für
die öffentliche Sicherheit und Gesundheit sein.
Als Synergetik Therapeutin begleite ich meine Klienten immer individuell, mit
der Sicht auf den einzelnen Menschen mit seinen jeweiligen Problemen, Symptomen,
Ängsten, Erfahrungen, Bedürfnissen und Potenzialen.
Und jeder Mensch hat das Grundrecht, über sein Leben und seine Gesundheit
selbst zu bestimmen, so lange er andere nicht gefährdet.
In meiner Praxis erlebe ich immer wieder, wie froh viele Menschen sind, endlich
eine Möglichkeit gefunden zu haben, mit sich selbst wieder im Einklang zu
sein und wie überrascht sie sind, welche Auswirkungen das auf ihre Krankheiten,
auf die Familie und auf viele andere Lebensbereiche schon nach einigen Sitzungen
hat.
Ich selbst habe bei verschiedenen Krankheiten während vieler Jahre immer
wieder bei mir feststellen müssen, dass die Schulmedizin mir keine wirkliche
Heilung bieten kann. Aus diesem Grund habe ich viele alternative Therapie-Methoden
kennen und schätzen gelernt, zuletzt die Synergetik Therapie, die mich am
Nachhaltigsten überzeugt hat. Ein Grund für das Gelingen einer
Therapie, die mir wirklich geholfen hat, sehe ich darin, dass ich sie jeweils
eigenverantwortlich durchgeführt habe und sie auch selbst bezahlen
musste. Dabei ist mir immer wieder bewusst geworden, wie viel Geld im Gesundheitswesen
eingespart werden könnte, wenn alternative Therapien anerkannt wären
und Menschen wirklich die freie Wahl hätten, welche Möglichkeiten der
(Selbst)heilung sie nutzen möchten.
Als Initiatorin der Brustkrebs-Initiative Giessen (B.I.G.) höre und erlebe
ich immer wieder, wie verunsichert, verängstigt und handlungsunfähig
Frauen nach der Diagnose Brustkrebs sind. Und aus diesem Grund keinen anderen
Weg sehen, als der Aufforderung ihres Arztes zu folgen, zwei Tage später
im Krankenhaus zu sein zu OP, Chemotherapie und Bestrahlung. Inzwischen ist erwiesen,
dass Frauen, die sich nach der Diagnose über verschiedene Möglichkeiten
der Behandlung informieren, größere Heilungschancen, eine längere
Lebensdauer und auch eine höhere Lebensqualität haben.
Deshalb ist unser nächstes B.I.G.- Projekt ein runder Tisch, an dem sich
betroffene Frauen, Ärzte, Heilpraktiker, Vertreter der Krankenkassen und
des Gesundheitsamtes, alternative Therapeuten, die Frauenbeauftragten, wir
Mitarbeiterinnen der Brustkrebs-Initiative und alle Menschen, die Interesse an
diesem Thema haben, treffen werden. Es entsteht hier eine Vernetzung, die vor
allem für die betroffenen Frauen von großem Vorteil ist, aber auch
allen Teilnehmenden dazu dient, Menschen mit anderen Meinungen, Methoden und Vorgehensweisen
kennen zu lernen und zu verstehen.
Ich selbst habe im Jahre 2002 an der Universitäts-Frauenklinik in Gießen
anlässlich eines onkologischen Patienten-Seminars einen Vortrag über
die Synergetik Therapie gehalten und während eines Symposiums einige Monate
später einen Workshop initiiert. Ich bin den Verantwortlichen dankbar
für diese Offenheit zur Zusammenarbeit.
Vom Leiter dieser Klinik ist uns Mitarbeiterinnen der B.I.G. vor zwei Wochen
zugesagt worden, dass er unsere Projekte unterstützt bis hin zu der Idee,
dass Patientinnen während ihres Klinikaufenthaltes vor Ort schon Visualisierungsarbeit
machen sollten, um ihre Selbstheilungskraft zu aktivieren.
Ihnen wünsche ich, dass Sie auch den Weg des Verstehens und Zusammenarbeitens
finden werden, der nicht nur die eigene Arbeit, sondern das ganze Leben leichter
und wertvoller macht Und für dieSynergetik Therapeutenin Goslar wünsche
ich mir Ihre wohlwollende Unterstützung.
Denn nur das Zusammenwirken aller Kräfte (Hermann Haken/Synergetik) ermöglicht
den Aufbau eines intakten Gesundheitssystems. Daran dürften Sie allein aus
beruflichen Gründen ein hohes Interesse haben, denn das sehe ich als eine
Aufgabe an, die Sie als Leiter eines Gesundheitsamtes haben.
Mit freundlichen Grüßen
Uschi Jonson
Ich lege Ihnen noch ein Infoblatt der Brustkrebs-Initiative Gießen bei und
lade Sie ein, an unserem runden Tisch am Mittwoch, den 04. Februar um 20:00 Uhr
in Gießen teil zu nehmen. Hier können Sie vor Ort die Erfahrung machen,
wie wichtig eine interdisziplinäre Vernetzung für alle Beteiligten ist.
Veranstaltungsort: Kongresshalle, Versailleszimmer,
35390 Gießen, Berliner Platz.